Die Homöopathie ist eine Wissenschaft, die nicht über feste Behandlungsschemen verfügt wie zum Beispiel
die Schulmedizin. Sie hat auf eine schulmedizinische Diagnose wie z.B. Morbus Parkinson keine feste Arz-
neiantwort. Es geht darum, den ganzen Menschen zu erfassen, seine körperlichen Symptome und seine
seelischen und diese zu vergleichen mit denen bekannter Arzneimittelbilder. Die schulmedizinsche Diagnose
wie Morbus Parkinson fließt somit in die homöopathische Diagnose ein, aber eben nur als ein Teil.
Deutlich wird dadurch, daß die homöopathische Anamnese damit länger sein muß als beispielsweise eine
schulmedizinische. Sie sollte im Durchschnitt bei Erwachsenen 1,5 Stunden dauern. In manchen Fällen,
in Akutfällen und bei Kindern kann sie kürzer dauern. Der zeitliche Aufwand für die Diagnose ist etwa
genauso hoch.
Grenzen der homöopathischen Behandlung liegen in einer bereits bestehenden starken Schwächung der
Lebenskraft oder einer vorliegenden Zerstörung von nicht regenerierfähigem Gewebe. In verschiedenen
Fällen ist eine Parallelbehandlung mit anderen Therapien notwendig. So wende ich auch Phytotherapie,
Traditionell-chinesische Medizin, Yoga und Ernährungsberatung zur Stärkung der Lebenskraft an.
Als Ergebnis steht eine Substanz, die die Beschwerden möglichst ähnlich wiedergeben soll. Nach exakter
Anamnese und Diagnose besteht mit der Therapie die Chance, einen wirklich ganzheitlichen Schritt Rich-
tung Heilung zu gehen, mit Hilfe der dem Körper innewohnenden Kraft zur Heilung.
Ich habe u.a. besondere Erfahrung mit der Behandlung Hochsensibler (HSP). Die homöopathische Thera-
pie für HSP unterscheidet sich von der herkömmlichen homöopathischen Therapie und muß der erhöhten
Empfindlichkeit angepaßt werden, um sanft wirken zu können!
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